Was können wir uns unter der Sonderabfallbehandlungsanlage "Simmeringer Haide" vorstellen?

DI Stefan Fazekas (SF): Die Sonderabfallbehandlungsanlage "Simmeringer Haide" gehört zur Unternehmensgruppe der Wien Energie – ehemals Fernwärme Wien.

Sie ist Österreichs größte thermische Behandlungsanlage für gefährliche Abfälle, wie Gewerbe- und Industriemüll, für Klärschlamm, aber auch für Hausmüll zur Produktion von Fernwärme und Strom.

Im Gegensatz dazu sind die Müllverbrennungsanlagen (MVA) in Wien-Spittelau und Wien-Flötzersteig ausschließlich für Hausmüll ausgelegt. Die an die Simmeringer Haide angrenzende Müllverbrennungsanlage Wien-Pfaffenau – ebenfalls betrieben von Wien Energie, jedoch im Besitz der WKU – arbeitet ebenfalls mit Hausmüll.

Somit betreibt Wien Energie sämtliche Fernwärmeproduktionsanlagen und -kraftwerke innerhalb Wiens und ist damit auch der größte Hausmüllverbrenner Österreichs.

Warum wird Abfall – auch Sonderabfall – eigentlich verbrannt?

SF: Dafür gibt es 3 gute Gründe:

Erstens kann durch kontrollierte Verbrennung der Energiegehalt aus dem Abfall geholt werden. Zweitens: Beim Verbrennen wird auch das Volumen des Abfalls auf etwa 1/3 reduziert. Der dritte – und wohl wichtigste Grund ist, dass durch thermische Behandlung des Abfalls dessen Gefährlichheit für Mensch und Umwelt minimiert wird.

Durch die Verbrennung werden viele unterschiedliche Stoffe auf einige wenige reduziert. Ein Teil der Reststoffe kann über Rauchgasfilter bzw. Aktivkohlefilter ausgeschieden werden, der verbleibende Rest sammelt sich in der Schlacke.

Nach dem Verbrennungsprozess bei ca. 1250°C wird die verbliebene Schlacke in ein Wasserbad gekippt. Damit verglast die Schlacke, und die verbliebenen umweltgefährdenden Stoffe wie z.B. Schwermetalle werden im Glas eingeschlossen. Diese Schlacke wird danach aufbereitet und kann ohne Gefährdung für Mensch und Umwelt als Deponiemauerungsmaterial eingesetzt werden.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei der Abfallverbrennung?

SF: Alle MVA der Wien Energie sind R1 Anlagen – nach europäischer Richtlinie sind sie somit thermische Verwertungsanlagen. Mindestens 60% der eingesetzen Energie (in Form von Müll) müssen auch tatsächlich als nutzbare Energie gewonnen werden.

Gewährleistet wird das – neben modernster Technik – vor allem auch durch einen sehr hohen Qualitätsstandard: Alle Anlagen sind ISO 9001, ISO 14001 OHSAS 18001 und EMAS 3 zertifiziert.

Welche Mengen an Abfall werden behandelt?

SF: In der Sonderabfallbehandlungsanlage werden 120.000 t Gewerbe- und Industrieabfall und Ersatzbrennstoffe wie Altöle, weiters 200.000 t Dickschlamm und etwa 100.000t Hausmüll thermisch verwertet. Rechnet man noch die 3 Müllverbrennungsanlagen für Hausmüll hinzu sind es ca. 1,120.000t Müll.

Das klingt nach einem enormen logistischen Aufwand.

SF: Ja, die meiste Anlieferung erfolgt per LKW, ein klein wenig mit der Bahn.
Über alle Fernwärmewerke bedeutet das ca. 15.000 Lieferscheine pro Monat für sämtliche ein- und ausgehende Lieferungen, wobei der Klärschlamm nur mit einem Lieferschein pro Monat abgerechnet wird. Für unsere Anlage in der Simmeringer Haide bedeutet das ca. 3.000 Lieferscheine pro Monat.

Wie hoch ist der Automatisierungsgrad?

SF: Ein sehr hochgradiger Automatisierungsgrad, vor allem im Werk Pfaffenau: Die Anlage wird mit 5 Mitarbeitern pro Schicht betrieben – inkl. Kranfahrer für den Bunker – das sind nicht viele.

Hier in der Simmeringer Haide arbeiten wir mit 28 Mitarbeitern pro Schicht, betrieben wird die Anlage in 4 Schichten. Aber auch die Instandhaltung für alle Anlagen der Wien Energie ist mit ca. 100 Mitarbeitern in der Simmeringer Haide stationiert.

In unserer Zentralwarte werden alle Prozesse der Sonderabfallbehandlungsanlage, sowie die Prozesse der MVA Pfaffenau gesteuert.

In einer Sonderabfallbehandlungsanlage gibt es im Gegensatz zu einer klassischen MVA auch relativ viele kleine Nebenanlagen, die alle wichtig sind für die Verbrennung. Sie dienen vor allem der Abfallaufbereitung: eine Schredderanalge, eine Anlage für die Fassaufbereitung, Zentrifugen für die Klärschlämme, Container-Kippanlage, uvm.

Der große Unterschied ist auch, dass wir 2 Bunker haben – einen für die Drehrohr-Öfen, einen für den Wirbelschichtofen. All das erfordert einen höheren Bedarf an Mitarbeitern gegenüber den Müllverbrennungsanlagen.
Fakt ist, bei Anlieferung von Sonderabfall muss man mehr aufpassen: einerseits dass keine Gefahr für Personen entsteht, aber auch dass die Anlage keinen Schaden nimmt.

Niemand kann kontrollieren, was in den Müllcontainer geworfen wurde, dafür gibt es auch speziell ausgebildete Chemiker in unserem Werk, die auch schauen, ob der gelieferte Müll auch den Vorgaben entspricht. Es gibt auch eine gesetzliche Auflage, dass diese Überprüfung stattfinden muss.

Sind die einzelnen Werke miteinander verbunden?

SF: Jedes Werk hat eine eigene Zentrale und kann unabhängig von anderen Werken betrieben werden. Die Server arbeiten jedoch im virtuellen Verbund und können sich gegenseitig Serverleistung zur Verfügung stellen.

Das Wiegesystem der MVA Pfaffenau ist in unser System eingegliedert, das war mit ein Grund warum die MVA Pfaffenau auch mit VAS-II von Rudolf Berthold Ges.m.b.H ausgestattet wurde.

Auch der Betrieb der Waage für die Biogasanalge, die auch auf dem Gelände der MVA Pfaffenau situiert ist, ebenso die Waage für das Abfalllogistikzentrum, das erst 2013 in Betrieb ging, sind im Logistiksystem der Simmeringer Haide integriert.

Welche Vorkehrungen zur Datensicherheit gibt es?

SF: Alle unsere Werke sind mittels Glasfaserleitung in einem technischen Netz verbunden. Über dieses Netz läuft auch die Redunzanz, d.h. wir haben alle Lieferscheine in allen Werken synchronisiert.
Auch die Datensicherung läuft gegenseitig unter den Werken. Damit sind wir äußerst gut abgesichert.

Fa. Berthold erledigt Wartung und Support mittels Fernwartung – wie wird dieser Zugang geschützt?

SF: Die Fernwartung der Fa. Berthold läuft über einen eigenen, abgesicherten VPN Tunnel, auch die Handy-App bei der Eingangskontrolle läuft über eine VPN Verbindung.

Wie hoch ist die Verfügbarkeit des Logistiksystemes in der Praxis?

SF: Mit der Verfügbarkeit sind wir in Summe schon recht zufrieden, wir haben eine sehr hohe Verfügbarkeit. Ausfälle sind sehr selten und wenn, dann sind nur Teilbereich betroffen. Einen Komplettausfall hatten wir noch nie. Und sollte der Server einmal komplett ausfallen, werden seine Aufgaben von einem Server in den anderen Werken übernommen.

In Summe kann ich sagen: wir sind mit dem Support und der Wartung von Fa. Berthold sehr zufrieden. Man kann immer einen Techniker erreichen, es wird rasch und kompetent reagiert.

Das heißt, Support hat für Sie einen sehr hohen Stellenwert?

SF: Ein Logistiksystem ist immer ein lebendes System. Seitens Behörden, aber auch aufgrund interner Prozesse, haben wir immer wieder die Anforderung, dass Dinge geändert werden müssen. Dadurch ergeben sich immer wieder auch Supportanfragen an Fa. Berthold.

Es erfolgen laufend kleine Änderungen, Anpassungen und Erweiterungen, die großteils auch gleich über Fernwartung eingespielt werden.

Als Beispiel: Unser Ziel ist, dass ab Frührjahr 2014 alle Dokumente nur noch digital gespeichert werden. Dafür wird ein Scan-Modul nachgerüstet mit dem wir alle Lieferscheine, Ausgangsrechnungen und weitere Dokumente einscannen und einem Geschäftsfall zuordnen werden können.
Das Ziel ist, dass alle Dokumente nur noch digital gespeichert werden.

Wie einfach ist die Implementierung neuer Module?

SF: Das Testen und die Einschulung auf die neuen Module kann auf einem eigenen Demo Notebook mit Echtdaten durchgeführt werden. Mögliche Probleme können so schon im Vorfeld erkannt und behoben werden.

Die Implementierung des Moduls geht rasch, auch die Leute akzeptieren die Neuerungen viel rascher. Eine Schulung mit Echtdaten ist total wichtig.

Neben Support und Flexibilität – was erwarten Sie noch von guter Logistik-Software?

SF: Auch sehr wichtig ist uns – und da sind wir in den letzten Jahren viel besser geworden – das Layout der Programme und die Benutzer-Oberflächen.

Letztendlich kann die Software noch so toll sein, wenn die Oberfläche nicht passt, passt das ganze System nicht. Eine gute Oberfläche ist das entscheidende Kriterium für gute Usability.
Wir erwarten uns auch eine gute Performance.

Das System muss auch dann noch gut performen, wenn sehr viele LKW gleichzeitig im Werk sind.
Das ist das, was ein User bemerkt: Layout und Performance. Wenn das passt, arbeiten die Mitarbeiter auch gerne mit dem System.

Wie können wir uns den Logistik-Ablauf in Ihren Werken vorstellen?

SF: Der Großteil der Anlieferung erfolgt mittels LKW. Noch bevor der LKW ins Werk kommt, wird die Lieferung avisiert, es erfolgt also eine Anmeldung des Fahrzeuges mit entsprechenden Angaben zum geladenen Abfall.

Direkt an der Werkseinfahrt erfolgt zu allererst eine Radioaktivitätsmessung, die an jeder Einfahrtsspur erfolgt. Erst danach fährt das Auto auf die Waage und der Wiegemeister ordnet das Fahrzeug dem avisierten Geschäftsfall zu.
In den anderen MVA erfolgt diese Zuordnung, ebenso wie die Verwiegung voll automatisiert, denn die Anlieferung erfolgt stoßartig zwischen 9 und 10 Uhr und zw.13:30 und 14:30 Uhr. Das heißt, innerhalb 1 Stunde befinden sich 70-80 Fahrzeuge im Werk – Beispiel Werk Pfaffenau – sowie gleichzeitig auch weitere Containerfahrzeuge. Es waren auch schon mal 170 LKW in 1 Stunde.

Zurück in die Simmeringer Haide:
Die Einweisung innerhalb des Werkes erfolgt dann durch den Wiegemeister.

Es erfolgt eine Eingangskontrolle mit Handy App, also eine Überprüfung des Fahrzeuges: Stimmt die Lieferung mit der Dispo überein? Gegebenenfalls wird auch eine Probe gezogen und in unserem eigenen Labor ausgewertet.
Fässer werden gleich abgeladen und einzeln beklebt: d.h. jedes Fass wird im System einzeln erfasst und mitgeführt. Auch werden alle Fässer geöffnet und überprüft.

Wie verfahren Sie mit den Analysen von Proben?

SF: Wir haben in unserem Logistiksystem auch ein Labor-Modul. Damit können die bei der Eingangskontrolle gezogenen Proben samt Analyse im System beim Geschäftsfall hinterlegt werden.
Das Analyseergebnis kann ja ein Parameter für den Preis sein, aber auch ein wichtiger Parameter sein, wie wir es aufarbeiten müssen.

Das Labor-Modul läßt sich aber auch ohne Geschäftsfall verwenden, wenn z.B. vor Anlieferung ein Angebot erstellt werden soll. In diesem Fall kann der Kunde eine Probe vorbeibringen. Das kommt häufig vor, und solche Angebote werden auch direkt mit VAS-II erstellt. Damit können im Auftragsfall diese Daten gleich für den Geschäftsfall herangezogen werden.

Wie geht es nach der Eingangskontrolle weiter?

SF: Erst nach Überprüfung erfolgt die Freigabe zum Abladen und danach die Ausfahrts- bzw. Rückwiegung. Nach der Gegenprüfung des Wiegemeisters – ob die Einfahrtskontrolle auch positiv war, schließt der Wiegemeister den Geschäftsfall ab.

Bei den regelmäßigen Anlieferungen des Rechengutes aus der Kläranlage erfolgt die Anlieferung vollautomatisch: d.h. der LKW wird mittels Mikrowellenidentifikation über einen ID-Tag erkannt und dem avisierten Geschäftsfall automatisch zugewiesen. Da diese Anlieferungen kein Personal für Überprüfung benötigen, kann diese auch 24h am Tag in Selbstbedienung erfolgen.

Bevor der Lieferschein abgeschlossen wird, kontrolliert die Abrechnungsstelle sämtliche Daten wie Begleitscheine, die für die Behörden im Fall von gefährlichen Abfällen erforderlich sind, sowie Abweichungsmeldungen, die Freigabe vom Kunden, uvm. Erst danach kann der Lieferschein abgeschlossen werden.

Mit dem Lieferschein kann die Abrechnung erfolgen, wo nach einer erneuten Überprüfung sämtlicher Daten und Dokumente die Fakturierung erfolgt.

Das bedeutet: vom Angebot bis hin zur Fakturierung wird der gesamte Prozess mit dem Logistiksystem abgewickelt?

SF: Ja, vom Angebot bis hin zur Fakturierung werden unsere Geschäftfälle von VAS-II abgedeckt.
All das erfolgt bei uns mit dem Logistiksystem VAS-II von Rudolf Berthold Ges.m.b.H.

VAS-II übergibt die Daten dann auch an unser SAP System, welches den Geschäftsfall buchhalterisch übernimmt. Wir nutzen VAS-II auch für den automatisierten Datenabgleich bzw. die Datensynchronisation mit dem Wiegesystem der Stadt Wien.
Und per Schnittstelle übermittelt VAS-II alle 3 Wochen die Begleitscheinmeldung an die Behörde.

In VAS-II haben wir auch ein Lagermodul, d.h. wir wissen um unsere Lagerstände, vor allem hinsichtlich Fässern und schüttfähiger Materialien. Insgesamt verwalten wir mit VAS-II auch unsere knapp 100 Lager. Dies gilt jetzt nur für Simmering, denn bei den MVA gibt es nur den Bunker als Lager.

Warum wird Ihr Logistikprozess nicht in SAP abgewicklelt, sondern komplett in der Logistiksoftware von Fa. Berthold?

SF: Natürlich gibt es Firmen, die all diese Prozesse großteils in SAP fahren und nur die Verwiegung erfolgt in einer eigenen Software. Aber es hängt immer davon ab wie individuell die Prozesse sind.

Unsere Prozesse sind sehr individuell und mit Fa. Berthold konnten wir das Logistiksystem VAS-II auf den Stand bringen wie es jetzt ist. Wir sind sehr zufrieden damit.

Für die Abfallwirtschaft gelten sehr strenge Regeln hinsichtlich Aufzeichnungspflichten und Behörden meldungen – wie gewährleisten Sie die behördenkonforme Aufzeichnung?

SF: Es war eines der größeren Projekte, dass wir behördenkonform aufzeichnen.
Ich sage es Ihnen ganz ehrlich: es gibt nicht viele Systeme, die das erfüllen.

Ich kenne zumindest ein System, das zwar relativ gängig ist, aber diese Anforderung nicht erfüllen kann.
Jährlich hat eine Meldung über Abfallbewegungen mittels Abfallbilanzdatenmeldung an die Behörden zu erfolgen, die sogenannte EDM Meldung.

Unser Ziel war es natürlich, dass wir ein Logistiksystem für alle unsere Meldeverpflichtungen haben, und nicht für jede Meldung ein System. Auch da gibt es andere Firmen, die das mit mehreren Systemen realisieren mussten. Da sind wir schon froh, dass wir da nur ein System haben, sonst wäre das ein ungeheurer Aufwand.

Aus unsere Sicht funktioniert das eigentlich recht gut. Ich glaube, die Lösung die wir mit Fa. Berthold gefunden haben ist eine sehr gute Lösung.

Welchen allgemeinen Anforderungen muss sich die Abfallwirtschaft in Zukunft stellen?

SF: Absehbar ist, dass seitens Behörden rasch geänderte Vorgaben mit sofortiger Gültigkeit kommen können. Hier muss der Anlagenbetreiber, aber auch der Hersteller des Logistikleitsystems in Zukunft rasch reagieren.

Zum Beispiel wird derzeit die elektronsiche Begleitscheinmitführung diskutiert. Wenn diese Richtlinie umgesetzt wird, muss rasch und möglichst kostengünstig reagiert werden.

Welche Aufgaben ergeben sich dadurch konkret für Logistiksoftware?

SF: Was auf jeden Fall kommen wird ist die Individualisierung von Logistik-Software:
Früher gab es eine Standardsoftware, und das Unternehmen musste seine Prozesse an die Möglichkeiten der Software anpassen. Man hat aber schon länger erkannt, dass dies der falsche Weg war. Heute werden die Prozesse optimiert, und die Software hat sich diesen Gegebenheiten anzupassen, besonders bei technischen Anwendungen.

Das ist der große Vorteil bei Fa. Berthold, die sich dieser Anforderung schon lange geöffnet hat.

Ist ein Upgrade von VAS-II auf das neue Logistikleitsystem BLS geplant?

SF: Ja, wir wollen weitermachen mit Fa. Berthold. Wir glauben dass ein Upgrade auf BLS gut ist.
Einen großen Vorteil sehen wir dabei in der Webfähigkeit. Die Plattformunabhängigkeit der Endgeräte ist uns sehr wichtig. Dadurch, dass ich BLS über den Browser fahre, kann ich das System von Überall aus bedienen.

Das ist auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung: das ist zeitgemäß und sinnvoll.
Mit BLS werden wir auch unabhängig bei den Datenbanken, ein Wechsel auf eine andere Datenbank wird für uns damit möglich.

Wichtig für uns ist auch, dass BLS mit so wenig Aufwand wie möglich implementiert werden kann. Die vorhin angesprochene Möglichkeit, das neue System auf einem Notebook mit Echtdaten testen zu können und Schulungen durchzühren wird dabei sicherlich helfen.

Wir bedanken uns bei DI Fazekas für diesen ausführlichen Einblick!

 

Über Wien Energie – Sonderabfallbehandlungsanlage "Simmeringer Haide":

Die Sonderabfallbehandlungsanlage "Simmeringer Haide"/Wien ist die größte Anlage dieser Art in Österreich. Der Standort hat sich mit der eingesetzten modernsten Technik international einen Namen gemacht und lockt regelmäßig Experten und Interessierte an.
Gemeinsam mit 3 weiteren Müllverbrennungsanlagen werden insgesamt über 1 Mio. m³ Abfall in Fernwärme und Strom umgesetzt. Betrieben werden all diese mit modernster Technik ausgestatteten Anlagen von Wien Energie.
Somit ist Wien Energie auch der größte Produzent von Energie aus Abfall Österreichs.

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