Liebe Leserinnen und Leser,

wir empfanden das Jahr 2020 bereits als außergewöhnlich, doch 2021 hielt noch größere Herausforderungen bereit. Für BERTHOLD war es ein arbeitsreiches, aber allen Widrigkeiten zum Trotz, ein positives Jahr!

GF Joachim Berthold informiert über ein arbeitsreiches, erfolgreiches Jahr.

Wir standen Lieferengpässen und Preiserhöhungen von Lieferanten gegenüber, ebenso wie „Lockdowns“. Doch es gelang uns, mit Weitsicht und akribischer Vorbereitung, auch in diesem Jahr das Bestmögliche für unsere Kunden zu realisieren.
Unserem Grundsatz „Wir halten was wir zusagen!“ entsprechend, konnten wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen unsere unterschiedlichen Projekte fristgerecht und hochqualitativ abwickeln.

Innovative Projekte

Das Jahr begann äußerst arbeitsintensiv. Von Weihnachten 2020 bis Februar 2021 zeigte unser Team trotz schwieriger Bedingungen beste Performance im Projekt ROHRDORFER. Für diesen überregional agierenden Baustoffproduzenten wurden 8 Standorte der Zementsparte mit BLS ausgestattet.

Erfolgreich wurde das System in Betrieb gesetzt und konnte binnen kürzester Zeit mit dem Kunden im Echtbetrieb noch weiter optimiert werden. Schlussendlich entstand eine ganzheitliche und digitale Logistiklösung für alle Standorte.

Mit dem Holzheizkraftwerk (HKW) in Aarberg/CH stand bereits das nächste Projekt vor der Test- und Implementierungsphase:

Bereits 2020 vorbereitet und ins System integriert, galt es 2021 den Echtbetrieb zu testen und das System vollständig zu übergeben. Die Pandemie mit den länderspezifischen Regelungen erschwerte das grenzübergreifende Arbeiten sehr, doch dank sehr effizienter Teamarbeit konnte das Projekt erfolgreich ins Ziel gebracht werden.

Sicherheit in Pandemiezeiten

Durch wiederholte Lockdowns waren wir schon erprobt und geübt. Wo es möglich war, verlegten wir die Arbeiten ins Homeoffice. Innerhalb unseres Betriebsgeländes galten immer strengste Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die teilweise noch über die gesetzlich vorgegebenen Richtlinien hinausgingen. Bereits frühzeitig stellten wir zusätzliche Schutzausrüstung, Hygienemittel und auch Antigentests zur Verfügung. Auch 3G am Arbeitsplatz wurde von uns bereits lange vor der Verordnung eingeführt.

Mir war es persönlich ein Anliegen, für höchstmögliche Sicherheit im Rahmen der uns zumutbaren Möglichkeiten und unter Rücksicht auf die weiterhin laufenden Projekte zu sorgen. Durch klare Kommunikation konnten wir auch transparente Regeln und damit Planbarkeit vermitteln. Rückblickend, denke ich, gelang es uns als Unternehmen umfassend auf die Herausforderungen der Pandemiemaßnahmen zu reagieren. Zweifellos wird man immer Punkte finden, die man in Zukunft noch besser machen möchte.

Stammkunden und Akquisitionen

Mit einigen unsere Stammkunden aus der Steuerungstechnik, wie beispielsweise Abwasserverband Wiener Neustadt Süd und Water Treatment GmbH (WTG) setzten wir neue Projekte um.

Für unseren langjährigen Kunden Wien Energie, durften wir ein komplett neuartiges Verkehrskonzept für den Standort Spittelau entwickeln, das gerade getestet und realisiert wird.

Das flexible Verkehrskonzept bei Wien Energie/Spittelau hilft den Verbrennungsprozess zu optimieren.

Aber auch Neukunden wie Baumit am Standort Bad Ischl und auch Leube GmbH in Salzburg mit einem Zement- und einem Kalkwerk konnten in dieser schwierigen Zeit akquiriert werden. Beide Projekte werden nun vor Weihnachten ausgeliefert, montiert und im Jänner in Betrieb genommen.

Baumit ist einer der größten Baustoffproduzenten in Europa.
Das Leube Zementwerk gilt als größtes Zement- und Kalkwerk im Land Salzburg/Österreich.

In Planung sind auch Projekte wie der Ausbau des vorhandenen Logistik-Leitsystems in einem neuen „Ressourcenpark“ der Holding Graz oder auch ein neues Verkehrskonzept bei w&p, das in das vorhandene Logistik-Leitsystem integriert wird.

Weitere Softwareentwicklung

Zusätzlich zu den arbeitsintensiven Projekten entwickelten wir neue Softwaretools wie Tickettool für den Support, ein neues Logging und auch die Überarbeitung unseres WEB-Kundenmoduls.

Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015

Wir wollen immer besser werden. Darum befragten wir anlässlich des Re-Zertifizierungsaudits nach ISO 9001:2015 sowohl unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als auch unsere Kunden.

Die Auswertung der Kundenbefragung liefert einen Gesamtmittelwert 1,37 und bestätigt die hohe Kundenzufriedenheit erneut:

Besonders freut uns die bestätigte Weiterempfehlungsrate von 1,05 auf einer Skala von 1-5. Dieser Wert darf in der Investitionsgüterbranche wohl als außergewöhnlich gutes Ergebnis betrachtet werden.

Erhaltene Verbesserungsvorschläge werden reflektiert und sind uns ein Antrieb für laufende und zukünftige Entwicklungen, die für weitere Dynamik und Stabilität bei BERTHOLD sorgen.

Investitionen in die Zukunft

Die gute Auftragslage ließ das BERTHOLD Team bereits in den vergangenen zwei Jahren um ein gutes Drittel wachsen. Nun bauen wir moderne Büros sowie Sozialräume für unsere Mitarbeiter und investieren über eine Million Euro in den Ausbau unserer Firma.

Dabei sind nicht nur modernste Arbeitsräume, sondern auch die entsprechenden Möglichkeiten zum gemütlichen sozialen Austausch vorgesehen. Dies entspricht meinem persönlichen Anliegen: unser Unternehmen zu Nachhaltigkeit und ökosozialem Handeln zu entwickeln.

Unser Beitrag zur Erreichung der Klimaziele

Wir haben daher auch unseren CO2-Fußabdruck berechnen lassen und werden im Zuge des Ausbaus mit einer thermischen Sanierung, der Errichtung einer Photovoltaikanlage sowie mit 2 Ladestationen für E-Fahrzeuge die ersten Verbesserungsmaßnahmen setzen.
Diesen Weg werden wir in den nächsten Jahren weiter beschreiten.

TechnikerInnen gesucht

Wirtschaftlicher Erfolg setzt einsatzfreudige, loyale Mitarbeiter sowie eine wertschätzende und motivierende Unternehmenskultur voraus.

So sind wir stets auf der Suche nach Menschen, die gerne in unserem Team mitarbeiten wollen. Zwei junge engagierte Techniker, die wir heuer aufnehmen konnten, werden gerade geschult und aufgebaut. Sie arbeiten aber auch bereits äußerst erfolgreich an Projekten mit und unterstützen unser Team.

Erfolg durch ein motiviertes Team

Abschließend möchte ich mich noch bei unserem Team für das hohe Maß an Professionalität und den unermüdlichen Arbeitseinsatz bedanken!
Mir ist bewusst, dass die letzten Jahre aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen und gleichzeitig erfreulich hoher Auslastung intensiv und oft stressig waren. Dennoch habt Ihr als Team Großartiges geleistet und damit wesentlich zum Unternehmenserfolg beigetragen.

Gemeinsam werden wir auch die kommende arbeitsintensive Zeit meistern. Alles in Allem dürfen wir sehr zufrieden, aber auch dankbar sein, dass es unserem Unternehmen so gut geht! Deshalb blicken wir aus Überzeugung positiv nach vorne.

Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und ihren Familien, genauso wie unseren Kunden, Lieferanten und Partnern besinnliche und frohe Festtage sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr 2022!

Mit den besten Grüßen

Joachim Berthold, MAS
Geschäftsführer

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