Deshalb wurde Anfang Dezember die bestehende Schrankenanlage in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau der WKU gegen 5 moderne Schranken aus der Serie 620 in der Ausführung „Rapid“ der Fa. FAAC getauscht.

Wartezeit reduzieren
Diese haben eine Öffnungszeit von ca. 3 Sekunden bei einer Balkenlänge von 3 m und funktionieren mit einem elektrohydraulischen Antrieb. Somit kann bei jeder Schrankenbewegung (Öffnen/Schließen) gegenüber den bestehenden Schranken, die über 12 Sekunden für einen Bewegung gebraucht haben, mehr als 9 Sekunden an Zeit gespart werden.

Sicherheit erhöhen
Überdies wird dadurch die Sicherheit erhöht, da einige LKW-Fahrer schon bei nicht ganz offenen Schranken die Anlage passiert haben (trotz Ampelanlage und Signalleuchte) und es manchmal knapp geworden ist, dass der Balken nicht am Fahrzeug hängen geblieben ist.

Zusätzlich sind die neuen Schranken mit ausschwingenden Balken ausgeführt worden, damit bei einer etwaigen Kollision keinen großer Schaden am Fahrzeug bzw. am Schranken entsteht. Falls der Balken aus der normalen Position gebracht wird, wird dies an den vollgrafischen Schrankensteuerpulten beim Portier und in der Warte angezeigt und das Personal kann dann entsprechend reagieren.

Die Schranken von FAAC bestehen aus der Schrankensäule mit dem Antrieb und der Steuerung, dem gewünschten Balken und Befestigung und dem optionalen Zubehör wie Lichtschranke, Induktionsschleife und Signalleuchte. Eine besondere Eigenschaft der Schrankensteuerung BLD 624 ist die individuelle Konfigurationsmöglichkeit in 3 Ebenen auf die gewünschten Erfordernisse. So kann sie unter anderem auf die Ausführung der Ansteuerung (nur Öffnen oder Öffnen/Schließen, mit oder ohne Stopp, mit Not-Halt etc.) und auf das gewünschte Zubehör (z.B. Funktion der 2 möglichen Induktionsschleifen als Auf-Funktion oder Sicherheitseinrichtung) eingestellt werden. Zusätzlich lassen sich die 4 Ausgänge individuell auf 18 verschiedene Funktionen programmieren, um mit anderen Steuerungen/Anlagenteilen Signale/Zustände austauschen zu können.

Der Umbau und die Konfiguration der 5 Schranken erfolgte in 2 Tagen und wurde mit der Abnahme der Schranken durch einen Ziviltechniker, der ein Anlagenbuch zu jedem Schranken erstellte, abgeschlossen.

Die Schranken sind Bestandteil des Zutritts- und Torsteuersystems in der Pfaffenau und wurden als Option zu unserem Logistiksystem VAS-II® integriert. Die Schranken können sowohl vollautomatisch von dem Logistiksystem, das die Berechtigung des berührungslos identifizierten ein- bzw. ausfahrenden Fahrzeuges prüft und freigibt, den Siemens-Touch-Bedienpulten bei Portier und Warte aus gesteuert, aber auch durch die Vernetzung des Fernwärme Wien-Werks Simmering mit der Pfaffenau werksübergreifend bedient und überwacht werden.

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